In Langenau, einem charmanten Städtchen im Alb-Donau-Kreis, ist es am Donnerstag zu einem bedauerlichen Unfall gekommen. Gegen 15:30 Uhr fuhr ein 55-jähriger Mann mit seinem Klein-Lkw auf der Karlstraße. Als er an einer Einmündung nach links in die Rosenstraße abbog, übersah er einen 47-jährigen E-Scooter-Fahrer. Der Zusammenstoß war unvermeidlich, und der E-Scooter-Fahrer wurde infolge des Unfalls in eine Klinik gebracht. Details zu seinen Verletzungen oder der Schadenshöhe sind leider noch nicht bekannt. Das Polizeipräsidium Ulm hat die Ermittlungen übernommen.

Unfälle mit E-Scootern nehmen in Deutschland bedenklich zu. Laut dem ADAC stieg die Zahl der registrierten Unfälle auf 16.496 im Jahr 2025 – das sind rund 38 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders besorgniserregend: 1.639 Menschen wurden schwer verletzt und 38 verloren ihr Leben. Junge Erwachsene sind dabei besonders häufig betroffen. Über die Hälfte der verunglückten Fahrer war unter 25 Jahren. Diese Statistik zeigt, dass das Fahren mit E-Scootern nicht ohne Risiko ist.

Risikofaktoren und Sicherheitsregeln

Die Unfallursachen sind vielfältig: von Alkohol- und Drogenkonsum über unangepasste Geschwindigkeit bis hin zu unerfahrenen Fahrern, die oft die Bremswege und Kurven falsch einschätzen. Auch das Fahren mit dem Handy in der Hand – ein No-Go! – führt häufig zu gefährlichen Situationen. Die schmale Trittfläche und die kleinen Räder der E-Scooter machen sie besonders anfällig für Hindernisse wie Bordsteine und Schlaglöcher. Und trotz aller Aufklärung tragen viele Fahrer keinen Helm, was das Verletzungsrisiko im Falle eines Sturzes enorm erhöht.

Die Sicherheitsregeln sind klar: E-Scooter dürfen nur ab 14 Jahren gefahren werden und benötigen eine Versicherungsplakette. Es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Für alle Fahrer ist es wichtig, Radwege oder -streifen zu nutzen, Abstand zu halten und nur allein zu fahren. Vor der ersten Fahrt sollte man Bremsweg und Kurvenverhalten üben – und ein Helm kann im Ernstfall Leben retten.

Ein trauriger Trend

Der tragische Unfall von Langenau ist ein weiteres Beispiel in einer Reihe von Vorfällen, die das Thema E-Scooter und Sicherheit immer drängender machen. Die Zahlen zeigen, dass es nicht nur um die Fahrer selbst geht, sondern auch um die anderen Verkehrsteilnehmer. In mehr als der Hälfte der Unfälle sind Pkw die Hauptunfallgegner. Das bedeutet, dass sowohl E-Scooter-Fahrer als auch Autofahrer an ihrer Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme arbeiten müssen. Denn nur so können wir die Straßen sicherer machen.

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In einer Zeit, in der E-Scooter in vielen Städten als modernes Fortbewegungsmittel boomen, sollten wir uns alle bewusst sein, dass Sicherheit immer an erster Stelle steht. Die jüngsten Statistiken zeigen, dass wir alle gefordert sind, Verantwortung zu übernehmen – für uns selbst und für andere. Lasst uns also achtsam sein, damit solche Unfälle in Zukunft vermieden werden können.