B10 zwischen Geislingen und Amstetten wird nach Sanierung am 30. Oktober wieder freigegeben
Heute ist der 23.10.2026 und Geislingen an der Steige steht vor einer bedeutenden Veränderung. Am Freitagmittag, dem 30. Oktober 2026, wird die B10 zwischen Geislingen und Amstetten endlich wieder für den Verkehr freigegeben. Nach langen Monaten der Sanierung erfüllt das Regierungspräsidium Stuttgart damit sein Versprechen, diese wichtige Verkehrsader zwischen dem Landkreis Göppingen und dem Alb-Donau-Kreis ab November wieder befahrbar zu machen. Die Arbeiten sind fast abgeschlossen, und zuletzt wurde die neue Asphaltdeckschicht aufgetragen. Ein Grund zur Freude für alle Pendler und Anwohner!
Die Baustelle, die seit dem 7. April 2026 den Verkehr auf der B10 lahmlegte, erstreckte sich von der Einmündung zur Straubmühle bis zur Abzweigung der K1440 nach Wittingen. Ziel der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen war nicht nur eine höhere Verkehrssicherheit, sondern auch eine längere Lebensdauer der Bundesstraße. Mit einem Investitionsvolumen von 8,8 Millionen Euro für diesen zweiten Bauabschnitt kann man sagen, dass sich die Mühe gelohnt hat. Der erste Bauabschnitt, der vom Geislinger Ortsausgang bis zur Schimmelmühle reichte, wurde bereits zwischen Frühjahr und Herbst 2024 saniert, mit einem Kostenrahmen von 11,3 Millionen Euro. Insgesamt sind für die Sanierung der B10 rund 20 Millionen Euro veranschlagt.
Details der Sanierungsarbeiten
Im zweiten Bauabschnitt wurden nicht nur die Fahrbahn erneuert, sondern auch zwei Stützbauwerke mit einer Gesamtlänge von etwa 600 Metern neu gebaut. Außerdem wurde eine bestehende Stützwand saniert und die Fahrbahnentwässerung sowie die Fahrzeugrückhaltesysteme an die Anforderungen des Wasserschutzgebiets angepasst. Interessanterweise ist eine einbahnige Verkehrsführung aufgrund der geringen Fahrbahnbreite nicht möglich, was die Umleitung über die L 1230 und L 1232 erforderlich machte. Die Umleitungsstrecken sind gut ausgeschildert, und in Amstetten wird der Verkehr an der Einmündung zur B10 mit einer Ampel geregelt – ein kleines, aber wichtiges Detail für die Verkehrsteilnehmer.
Doch nicht nur Autofahrer müssen sich umstellen. Auch der öffentliche Nahverkehr wird durch die Bauarbeiten betroffen sein. Busse aus Richtung Ulm enden in Amstetten, aber keine Sorge, die Weiterfahrt mit der Bahn ist gesichert. Die Fahrgäste können ihre Zugverbindungen ganz einfach über die DB-Navigator-App abrufen. In Geislingen wird der Busverkehr wie gewohnt an der Haltestelle „Friedhof“ enden, sodass der ÖPNV aus Richtung Geislingen nicht eingeschränkt ist. Die Bauarbeiten haben auch Auswirkungen auf den Geh- und Radweg zwischen der Schimmelmühle und der K1440, der abschnittsweise gesperrt wird. Gute Nachrichten für Radfahrer: Ab Mitte Juli 2026 soll der Weg wieder befahrbar sein, und es wird eine Umleitung über Hofstett am Steig und Weiler ob Helfenstein eingerichtet.
Die Bedeutung der B10 für die Region
Die B10 ist mehr als nur eine Straße – sie verbindet Menschen und Regionen. Ihr Ausbau und die damit verbundene Erhöhung der Verkehrssicherheit sind für die Anwohner von großer Bedeutung. Die intensive Nutzung der Straße zeigt, wie wichtig eine zuverlässige Verkehrsverbindung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region ist. Die Sanierungsarbeiten, die im Herbst 2025 europaweit ausgeschrieben wurden, sind ein Schritt in die richtige Richtung, um die B10 fit für die Zukunft zu machen. Wenn alles gut läuft, werden wir am 30. Oktober mit einem neuen Gefühl von Sicherheit und Komfort auf dieser wichtigen Strecke unterwegs sein können. Ein Grund mehr, sich auf die Rückkehr zur Normalität zu freuen!
