Heute ist der 22.10.2026, und während die Blätter in Göppingen farbenfroh leuchten, gibt es Neuigkeiten, die uns alle betreffen. Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat anlässlich seiner Verbandsversammlung am 24. Oktober eine klare Botschaft: Es braucht eine stärkere Einbindung der Feuerwehren in den Bevölkerungsschutz. Verbandspräsident Michael Wegel macht deutlich, dass die Feuerwehren das Rückgrat unseres Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes sind. Und ganz ehrlich, das ist nicht nur eine Floskel – das ist Realität!

Die Forderungen sind klar und unmissverständlich: Feuerwehrfachleute müssen an den Landesplanungen beteiligt werden, es braucht höhere Investitionen in den Bevölkerungsschutz und eine stärkere Krisenfähigkeit der Kommunen. Außerdem sollten die Bedingungen für das Ehrenamt deutlich besser werden. Das Ehrenamt ist schließlich der zentrale Sicherheitsfaktor – das sollte uns allen klar sein! Über 95 Prozent der Feuerwehrangehörigen in Baden-Württemberg leisten ihren Dienst ehrenamtlich. Es ist höchste Zeit, dass diese Menschen die Anerkennung und Unterstützung bekommen, die sie verdienen.

Ein gemeinsames Ziel: Sicherheit für alle

Aber was heißt das konkret? Wegel betont, dass ein effektiver Bevölkerungsschutz nur durch die Einbindung aller Beteiligten gelingt. Dazu gehören nicht nur die Feuerwehren, sondern auch Hilfsorganisationen, das Technische Hilfswerk (THW), Rettungsdienste, die Kommunen, die Wirtschaft und sogar die Bevölkerung selbst. Jede Kommune sollte über belastbare Krisenpläne, leistungsfähige Führungsstäbe und alternative Kommunikationsmöglichkeiten verfügen. Ja, auch regelmäßige Krisenübungen sind unerlässlich, um im Ernstfall gewappnet zu sein.

Das geplante Bevölkerungsschutzpräsidium im Koalitionsvertrag muss mit Experten aus dem Bereich Bevölkerungsschutz, einschließlich der Feuerwehr, besetzt werden. Leider gibt es bislang keine näheren Informationen zur Organisation und personellen Ausstattung – und das ist schon ein bisschen frustrierend. Aber der Landesfeuerwehrverband sieht die Einrichtung positiv und fordert eine angemessene Personalausstattung. Schließlich geht es um unsere Sicherheit!

Investitionen und Infrastruktur

Ein weiterer Punkt, der nicht unerwähnt bleiben sollte: Die Kommunen haben einen enormen Bedarf an Feuerwehrfahrzeugen, Kommunikationstechnik und Notstromversorgung. Ein landesweites Notstromkonzept ist dringend erforderlich, um in Krisensituationen handlungsfähig zu bleiben. Denn wie wir alle wissen, können hybrid Bedrohungslagen und Katastrophen jederzeit eintreten. Die Forderung nach verlässlichen und höheren Investitionen in den Bevölkerungsschutz ist also mehr als gerechtfertigt.

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Das Innenministerium hat zudem die „Verwaltungsvorschrift Stabsarbeit“ eingeführt, die eine professionelle und koordinierte Gefahrenabwehr sicherstellen soll. Bei Großschadenslagen werden spezielle Verwaltungs- und Einsatzstäbe eingerichtet, um die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu optimieren. Diese Stäbe sind nicht nur für die Organisation zuständig, sondern auch für die Kommunikation und die strategische Planung. Dabei sind regelmäßige Übungen wichtig, um das Wissen und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Verwaltungsebenen zu fördern.

Das Krisenmanagement-Handbuch

Um die vorbereitenden Maßnahmen zu unterstützen, stellte Innenminister Thomas Strobl am 7. Oktober 2025 das neue Krisenmanagement-Handbuch für Baden-Württemberg vor. Es bündelt alle wichtigen Informationen zur Krisenvorsorge, -bewältigung und Nachbereitung. Dieses Handbuch behandelt verschiedene Szenarien wie Hochwasser oder Stromausfälle und soll ein einheitliches Führungsverständnis auf allen Entscheidungsebenen fördern. Es ist ein lebendiges Werk, das fortlaufend erweitert wird und auch auf Gemeindeebene zur Verfügung stehen soll.

All diese Initiativen und Pläne zeigen, dass es in Baden-Württemberg einen klaren Willen gibt, die Bevölkerung besser zu schützen. Und das ist nicht nur ein politisches Ziel, sondern eine Verpflichtung gegenüber jedem einzelnen Bürger. Denn Sicherheit ist ein gemeinsames Anliegen, das uns alle angeht – und das sollte uns motivieren, aktiv mitzuarbeiten!