Am 2. Oktober 2025 fanden in Eschenbach und Kirchenthumbach Erntedankfeiern statt, die nicht nur Frucht und Blüte der Ernte würdigten, sondern auch eine wichtige soziale Aktion unterstützten. Im Rahmen der jährlichen Minibrotaktion der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands e.V. (KLJB) wurden dabei insgesamt 400 Euro für das Projekt „Lamu Jamii“ in Kenia gesammelt. Diese Initiative zielt darauf ab, den Hunger in der Welt sichtbar zu machen und Gelder für nachhaltige Entwicklungsprojekte zu sammeln. Oberpfalzecho berichtet, dass die Minibrote in Eschenbach von engagierten Ministrantinnen und Ministranten angeboten wurden.

Die Erntedankaltäre in Kirchenthumbach und Eschenbach, gestaltet vom Kinderhaus sowie von Frau Hartwanger und Pater Johannes, standen symbolisch für die Dankbarkeit gegenüber der Natur und der Ernte. Diese altbewährte Tradition soll sowohl die Gemeinde als auch die Teilnehmenden anregen, die Gaben der Erde zu schätzen und die Botschaft von Solidarität zu verbreiten.

Minibrotaktion und ihre Auswirkungen

Die Minibrotaktion wird seit 2017 als bundesweite Initiative durchgeführt und hat sich als effektives Mittel etabliert, um auf den Hunger in der Welt aufmerksam zu machen. Jedes Jahr wird ein Projekt gefördert, das mit den Zielen der KLJB in Einklang steht. In diesem Jahr liegt der Fokus auf dem Projekt „Lamu Jamii“, das seit über 20 Jahren Anstrengungen unternimmt, um Menschen in ländlichen Regionen Kenias zu unterstützen. KLJB erläutert, dass das Projekt insbesondere Jugendliche und Frauen fördert und Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft anbietet.

Das Projekt „Lamu Jamii“ wird in Zusammenarbeit mit SACDEP (Sustainable Agriculture Community Development Programme Kenya) und ILD (Internationaler Ländlicher Entwicklungsdienst) realisiert. Es unterstützt rund 1.700 Kleinbäuer*innenfamilien und bietet Mikrokreditsysteme an, um den Zugang zu finanziellen Mitteln zu erleichtern. Viele Jugendliche in Kenia sehen sich der Herausforderung gegenüber, keinen Zugang zu Banken und Krediten zu haben. Die Initiative fördert somit die Eigenständigkeit und nachhaltige Landwirtschaft der Betroffenen.

Gemeinschaftlicher Einsatz zur Verbesserung der Lebensbedingungen

Jannis Fughe von der KLJB betont die Wichtigkeit der Unterstützung durch die Ortsgruppen für das Projekt. Die gesammelten 400 Euro werden zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensumstände für viele junge Menschen in Kenia beitragen. Diese Spende fördert nicht nur eine individuelle Entwicklung, sondern auch eine umfassendere gesellschaftliche Veränderung in diesen ländlichen Regionen. Die Aktion unterstreicht das Engagement der lokalen Gemeinschaft in Deutschland für eine gerechtere Welt.

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