In Neidlingen tut sich was! Die Gottlieb-Stoll-Straße, die vielen Anwohnern nur als Flickenteppich bekannt ist, steht vor einer umfassenden Sanierung. Das Planungsbüro mquadrat aus Bad Boll hat die Planung für dieses ehrgeizige Projekt übernommen. Am 25. November 2025 hat der Gemeinderat die ersten Schritte zur Sanierung vorgestellt, und die Vorfreude unter den Anwohnern ist spürbar. Immerhin wird es höchste Zeit, denn die Straße zeigt sich aktuell in einem stark beschädigten und holprigen Zustand – da ist ein bisschen frischer Wind mehr als willkommen!

Die Sanierung ist für das Jahr 2027 angesetzt, wobei 2026 bereits Fördermittel beantragt wurden. Die Gemeinde hat mit einem geschätzten Gesamtvolumen von rund 291.000 Euro kalkuliert, wobei sie für den Straßenbau mit einer Förderung von bis zu 3,6 Millionen Euro rechnet. Das ist kein Taschengeld! Die Planung sieht nicht nur den Straßenbau vor, sondern umfasst auch die Erneuerung der Wasserleitung, die schon seit den 1960er-Jahren ihren Dienst verrichtet und definitiv sanierungsbedürftig ist.

Umfangreiche Maßnahmen für die Zukunft

Doch das ist noch nicht alles. Neben der Wasserleitung werden punktuelle Reparaturen an der Kanalisation durchgeführt, während eine vollständige Erneuerung nicht vorgesehen ist. Die Gemeinde denkt auch an die digitale Zukunft und plant, Leerrohre für einen späteren Glasfaserausbau zu verlegen. Auch die Straßenbeleuchtung steht auf der Liste: Energiesparende LED-Leuchten mit einer bedarfsgerechten Steuerung sollen die nächtlichen Straßen erhellen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Barrierefreiheit. Insbesondere im Bereich der Gehwege und Querungen wird darauf geachtet, dass die neuen Lösungen für alle zugänglich sind.

Die Sanierung der Gottlieb-Stoll-Straße ist Teil eines größeren Trends, den auch das Land Baden-Württemberg unterstützt. Im Förderprogramm „Kommunaler Straßenbau“ werden von 2021 bis 2025 insgesamt 660 Millionen Euro bereitgestellt. Das Land hat bereits 409 Vorhaben in dieses Programm aufgenommen, und mit der aktuellen Fortschreibung kommen 78 neue Projekte im Volumen von rund 68 Millionen Euro hinzu. Der Bedarf, insbesondere für die Modernisierung von Brücken und innerörtlichen Straßen, wächst stetig. Immer mehr Kommunen beantragen Fördermittel, um ihre Straßen lebendiger und verkehrsberuhigter zu gestalten.

Der Weg zur Umsetzung

Die Anträge auf Fördermittel sind ein wichtiger Schritt, aber die Aufnahme in das Förderprogramm ist noch keine Garantie für eine Bewilligung. Nach eingehender Prüfung können die Projekte mit einem Förderbescheid realisiert werden. Für die Neidlinger Sanierung bedeutet das, dass sie auf einen soliden finanziellen Rückhalt bauen können, um die Straße endlich in einen Zustand zu bringen, der nicht nur funktional, sondern auch optisch ansprechend ist. Die Vorfreude auf das neue Straßenbild ist bereits jetzt zu spüren, und die Dorfgemeinschaft blickt gespannt auf das, was kommt!

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Es bleibt also spannend, wie sich die Pläne konkretisieren und wann die ersten Baumaschinen anrollen. Eines ist jedoch klar: Die Gottlieb-Stoll-Straße wird bald nicht mehr der unschöne Flickenteppich sein, sondern ein Vorzeigeprojekt für Neidlingen!