Neubau von Feuerwehr und Bauhof in Wolfschlugen: Ein Schritt in die Zukunft der Gemeinde
In Wolfschlugen tut sich einiges! Die Gemeinde hat große Pläne, die nicht nur die Freiwillige Feuerwehr, sondern auch den Bauhof betreffen. Ein Neubau steht an und das Ganze wird sich zwischen der Straße Winkelwiesen und dem Föllbach im Süden des Ortsgebiets abspielen. Direkt neben dem bestehenden Wertstoffhof des Landkreises Esslingen wird das neue Gebäude auf einem großzügigen Grundstück von etwa 5.760 Quadratmetern errichtet.
Bei der Entscheidung über die Bauweise gab es Überlegungen, ob man lieber auf Holzrahmenbauweise oder auf Stahlbeton setzen sollte. Letztlich fiel die Wahl auf Stahlbeton, und zwar aus Kostengründen. Rund 18 Millionen Euro sind dafür veranschlagt – und das auch nur, wenn keine weiteren Einsparmöglichkeiten auftauchen. Man möchte schließlich das Beste für die Gemeinde, aber auch die Kosten im Blick behalten!
Details zum Neubau
Der geplante Neubau wird ein zweigeschossiges Gebäude umfassen. Im nördlichen Abschnitt befindet sich das Feuerwehrgerätehaus, das mit sechs Stellplätzen ausgestattet sein wird. Die Netto-Raumfläche beträgt etwa 1.500 Quadratmeter, während die Brutto-Grundfläche zwischen 1.900 und 2.000 Quadratmetern liegt. Die geschätzten Herstellungskosten für die Kostengruppen 300 und 400 belaufen sich auf etwa 5.345.500 Euro netto.
Im südlichen Abschnitt wird der Bauhof untergebracht, der fünf Stellplätze bietet und eine Netto-Raumfläche von etwa 1.000 Quadratmetern haben wird. Hier sind die grob ermittelten Herstellungskosten auf etwa 2.969.500 Euro netto angesetzt. Diese Zahlen sind nicht nur Zahlen – sie stehen für einen großen Schritt in die Zukunft der Gemeinde Wolfschlugen!
Planung und Vergabe
Bevor es richtig losgeht, steht eine Machbarkeitsstudie an, die als Grundlage für die weitere Planung dient. Das Vergabeverfahren wird im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt, und es gibt eine Reihe von Zuschlagskriterien, die von der Fachkompetenz des Projektteams bis hin zur nachhaltigen Bauweise reichen. Die Gemeinde Wolfschlugen hat hier also klare Vorstellungen, wie das Projekt umgesetzt werden soll.
Wenn man bedenkt, dass die Kosten für Feuerwehrhäuser immer weiter steigen, ist das Angebot, das auf dem Markt verfügbar ist, durchaus interessant. Das BKI bietet beispielsweise „Statistische Kostenkennwerte 2026 – Feuerwehrhäuser“ an. Ob das für die Gemeinde Wolfschlugen von Interesse sein könnte? Immerhin ist das eine wertvolle Informationsquelle, um die Kosten im Auge zu behalten und realistische Budgets zu planen.
Die Vorfreude auf den Neubau ist in der Gemeinde deutlich spürbar. Man merkt, dass die Bürgerinnen und Bürger sich auf die neue Feuerwehr und den Bauhof freuen. Es wird spannend sein, zu beobachten, wie sich die Pläne in den kommenden Monaten entwickeln und welche Veränderungen sie mit sich bringen werden. Wolfschlugen ist auf einem guten Weg – und das ist erst der Anfang!
