Die Stadt Kirchheim unter Teck steht vor einer unerwarteten Wende, die viele Herzen berührt. Oberbürgermeister Pascal Bader äußerte sein tiefes Bedauern über das Scheitern des Vereins „Gemeinsam Kleiner Leben e. V.“ bei der Umsetzung der geplanten Tiny-House-Siedlung auf der Ötlinger Halde. „Es ist ein Verlust für die Initiatoren und für die Stadt insgesamt“, sagte Bader. Die Vereinsmitglieder haben über Jahre hinweg mit großem persönlichen Einsatz an diesem Projekt gearbeitet – und das kann man nur würdigen!

Die Idee, gemeinschaftliches, ressourcenschonendes und generationenübergreifendes Wohnen in Kirchheim zu fördern, war tatsächlich vielversprechend. Doch trotz der jahrelangen Unterstützung und Begleitung durch die Stadtverwaltung konnten nicht alle offenen Fragen und unterschiedlichen Interessen geklärt werden. „Wir haben intensiv diskutiert, aber am Ende hat es nicht gereicht“, erklärte Bader, der den Vereinsmitgliedern für ihr Engagement und ihre Ausdauer dankte. Sie haben nicht nur zahlreiche ehrenamtliche Stunden investiert, sondern auch viel Energie in die Planung gesteckt. Das verdient Respekt!

Das Abenteuer Tiny-House-Siedlung

Doch woher stammt eigentlich die Idee? Anfang 2022 kam die Initiative „Tiny unter Teck“ ins Spiel, mit dem Ziel, gemeinsam mit der Stadt die Entwicklung einer Tiny-House-Siedlung im Stadtteil Ötlingen voranzutreiben. Im September 2024 war die Freude groß, als der Verein nach erfolgreicher Bewerbung bei einer EU-weiten Ausschreibung den Zuschlag zur Pacht des Grundstücks erhielt. Ein echter Meilenstein! Zehn aktive Mitglieder waren bereit, ihre Vision in die Tat umzusetzen und bei regelmäßigen Treffen an der Planung und Realisierung der Siedlung zu arbeiten.

Der Verein hat sich nicht nur Werte wie Toleranz, Vertrauen, Respekt und Verlässlichkeit auf die Fahnen geschrieben, sondern sucht auch weiterhin nach Menschen, die sich aktiv einbringen und in der Siedlung leben möchten. Das ist der Geist des gemeinschaftlichen Wohnens! Die Mitglieder waren fest entschlossen, ein lebendiges Miteinander zu schaffen, das sowohl jung als auch alt einlädt – eine wahre Bereicherung für Kirchheim!

Ein Blick in die Zukunft

Obwohl das Projekt nun vorerst auf Eis gelegt wurde, wird die Stadt die gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesem Verfahren auswerten. Bader hofft, dass diese gewonnenen Erkenntnisse bei künftigen Projekten zum gemeinschaftlichen Wohnen hilfreich sein könnten. Man kann nur wünschen, dass die Leidenschaft und der Einsatz der Vereinsmitglieder nicht umsonst waren. Vielleicht wird es eines Tages eine neue Gelegenheit geben, ein ähnliches Vorhaben zu realisieren, das die Herzen der Menschen in Kirchheim höher schlagen lässt.

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Für die Stadt und die Bürger bleibt die Hoffnung, dass trotz dieses Rückschlags die Idee des gemeinschaftlichen Wohnens nicht aufgegeben wird, sondern in anderer Form wiederbelebt werden kann. Schließlich gibt es nichts Wertvolleres als eine lebendige Nachbarschaft, die durch Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung geprägt ist.