Die HSG Owen-Lenningen hat zurzeit eine kleine Denkpause – die Mannschaft nutzt die aktuelle Spielpause, um die weniger glänzenden Phasen ihrer ersten Saisonspiele zu durchleuchten. Nach einer knappen 28:31-Niederlage gegen die HT Uhingen-Holzhausen ist Trainer Konstantin Glöckler gefordert. Die Leistung war durchaus ausgeglichen, doch am Ende fehlte das Quäntchen Glück. Ein Sieg und drei Niederlagen aus vier Spielen sind nicht gerade das, was man sich zu Beginn der Saison erhofft hatte. So belegt die HSG aktuell den zehnten Platz in der Tabelle.

Am Samstag um 20 Uhr geht’s dann nach Großengstingen, wo die HSG beim TV Großengstingen auflaufen wird – ein Spiel, das als Schlüsselspiel auf dem Weg zu einem zweiten Saisonsieg gilt. Der TVG hat zuletzt gegen das TEAM Esslingen mit 29:33 verloren, und wer weiß, vielleicht ist das der perfekte Zeitpunkt, um den Schwung zu nutzen und die Gegner zu überraschen.

Eine harte Nuss

Die Partie wird mit Sicherheit eine körperbetonte Angelegenheit. Großengstingen ist bekannt für seine aggressive Verteidigung und die Fähigkeit, gegnerische Fehler eiskalt auszunutzen. Glöckler hebt hervor, dass die HSG die Intensität des Gegners annehmen muss, ohne sich vom Spielstil des TVG aus der Bahn werfen zu lassen. Sie müssen konzentriert bleiben, besonders in der Defensive – da gibt es noch Verbesserungspotenzial. „Wir müssen über 60 Minuten hinweg zusammenarbeiten“, fordert der Trainer und warnt vor unnötigen Ballverlusten und unvorbereiteten Abschlüssen.

Die Abwehr wird dabei ohne Jonas Kiedaisch auskommen müssen, der verletzt ist. Ob Lars Tombrägel auflaufen kann, steht noch in den Sternen. Ein bisschen Unsicherheit ist also im Spiel, aber das soll die HSG nicht aus der Bahn werfen. Der Kader, der auf dem Spielfeld stehen wird, setzt sich aus Bächtle, U. Raichle, Bächle, Bader, M. Baumann, Epple, Köbel, M. Raichle, Renz, Ruß, Schmidt, Schwohl und Tombrägel zusammen. Das sind die Jungs, die es richten müssen!

Talentförderung im Handball

Die HSG ist nicht nur mit ihrer ersten Mannschaft aktiv. Ehrenamtliche Übungsleiter und Trainer arbeiten unermüdlich, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Hallen zu fördern. Diese engagierten Menschen gelten als wichtige Multiplikatoren im Handball – sie vermitteln nicht nur die Grundlagen dieses faszinierenden Sports, sondern auch wichtige soziale Kompetenzen. Der Verband bietet Schulungen an, um die Trainer weiterzubilden, unter anderem auf Bezirksebene, und die Möglichkeit, sich zur C- und B-Lizenz ausbilden zu lassen. Der Deutsche Handballbund kümmert sich um die A-Trainer-Ausbildung.

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Ein Blick auf die Zukunft zeigt, dass der neue Baden-Württembergische Handball-Verband bereits die Aus- und Fortbildungstermine für 2025/2026 veröffentlicht hat. Die Fusion der drei Landesverbände bringt frischen Wind und eine Neukonzeption der C-Lizenz-Ausbildung. Wer sich für die C-Lizenz interessiert, sollte die Anmeldetermine im Auge behalten – bis zum 15. Dezember 2024 können Online-Anmeldungen eingereicht werden. Ein wichtiger Schritt für jeden, der im Handball aktiv mitwirken möchte.

In Lenningen bleibt die HSG Owen-Lenningen also am Ball – sowohl auf dem Spielfeld als auch in der Nachwuchsförderung. Ob das Team am Samstag die richtigen Antworten findet und den zweiten Saisonsieg einfährt, bleibt abzuwarten. Es wird spannend, und die Fans sind sicher schon voller Vorfreude!