Die Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim (SHB) hatte sich auf eine harte Nuss eingestellt, und das sollte sich bewahrheiten. Bei ihrem Auswärtsspiel gegen den TSV Neuhausen/Filder II musste die Mannschaft eine bittere Niederlage mit 24:31 hinnehmen. Trainer Sebastian Schmid und Co-Trainer Michael Kling hatten bereits im Vorfeld gewarnt: Neuhausen bringt eine Armada junger, talentierter Spieler mit, die nicht zu unterschätzen sind. Immerhin spielt die erste Mannschaft des Vereins in der 3. Liga, und die A-Jugend tummelt sich in der Jugend-Bundesliga – da ist ordentlich Dampf im Kessel!

Vor etwa 150 Zuschauern in der Halle zeigten die Gäste zunächst eine starke Leistung. Luca Hauser und Daniel Mezencev sorgten in der ersten Halbzeit dafür, dass die SHB in der 11. Minute mit 8:5 in Führung ging. Hauser war an diesem Tag der Mann des Spiels und erzielte insgesamt zehn Tore – Respekt! Doch der Gegner gab sich nicht geschlagen. Nach 18 Minuten glichen die Neuhausener zum 10:10 aus und gaben der Partie damit eine Wendung, die für die SHB nicht von Vorteil war.

Ein Spiel voller Höhen und Tiefen

Die erste Halbzeit war ein wahrer Schlagabtausch. Bis zum Halbzeitpfiff blieb es spannend, und mit einem 15:15 ging es in die Pause. Auch nach Wiederanpfiff hielt die SHB zunächst mit, doch dann kam der Knackpunkt. Nach einer Auszeit verloren die Spieler mehr und mehr den Faden. Plötzlich war die Ordnung weg, und beim Stand von 25:20 zogen Schmid und Kling erneut die Reißleine und forderten ihre Truppe zu einer Auszeit auf. Es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft aus dieser Niederlage lernt und gestärkt zurückkommt.

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Die SHB hat viel Potenzial, und trotz der Niederlage gegen Neuhausen sollte man nicht die Flinte ins Korn werfen. Mit der richtigen Einstellung und vielleicht dem einen oder anderen neuen Ansatz im Management, könnte die nächste Partie ganz anders verlaufen. Das ist Handball – immer im Wandel, immer mit neuen Herausforderungen. Und wer weiß, was die nächsten Spiele bringen werden!