In Beuren hat sich die Eröffnung der Kleinschwimmhalle auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Bürgermeister Daniel Gluiber gab in der letzten Gemeinderatssitzung bekannt, dass eine Wiedereröffnung um die Jahreswende nicht möglich sein wird. Die Probleme, die damit zusammenhängen, sind alles andere als trivial: Der Putz im Schwimmbecken hat bereits zweimal nicht gehalten, und auch die Abdichtung darüber hat sich nicht dauerhaft bewährt. Trotz dieser Herausforderungen macht Gluiber den Handwerkern keinen Vorwurf. Er lobt vielmehr die gute Zusammenarbeit, die bis jetzt an den Tag gelegt wurde.

Nun muss man sich auf eine Eröffnung gegen Ende Januar oder Anfang Februar 2027 einstellen. Ganz so überraschend kommt das nicht, denn die große Einweihungsfeier war ohnehin für 2027 geplant, um das 50-jährige Bestehen der Panorama-Therme gebührend zu feiern. Bis dahin bleibt die Halle zu, was unter anderem auch den Schulschwimmunterricht und die Aktivitäten der DLRG betrifft – die sollen ab dem zweiten Halbjahr 2027 wieder möglich sein. Das Budget für die Sanierung beläuft sich auf rund fünf Millionen Euro, von denen drei Millionen Euro als Bundesmittel eingeplant sind. Dazu kommen über 300.000 Euro, die vom Förderverein Schwimmhalle Neuffener Tal bereitgestellt werden.

Sanierung und Engagement

Der Förderverein selbst spielt eine entscheidende Rolle in diesem Prozess. Gegründet wurde der Verein am 8. November 2019 in der Turn- und Festhalle Beuren, und er setzt sich mit viel Engagement für den Erhalt der Kleinschwimmhalle ein. Der Rückbau in Eigenleistung ist bereits abgeschlossen, und von Mai 2025 bis voraussichtlich Oktober 2026 wird die Halle durch Fachfirmen umfassend saniert. Während dieser Zeit bleibt die Halle geschlossen, und der Gemeinderat Beuren hat am 9. April 2024 die Sanierungsmaßnahmen für die Jahre 2025/2026 beschlossen.

Das Engagement des Fördervereins ist besonders wichtig, da Schwimmbäder in Deutschland und Baden-Württemberg zunehmend weniger werden. In der Kleinschwimmhalle haben viele Kinder aus dem Neuffener Tal das Schwimmen gelernt, und das soll auch in Zukunft so bleiben. Bis Ende 2025 werden noch Spenden für ein Prämienprogramm angenommen, und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Verein zu unterstützen – sei es durch Mitgliedschaft, Spenden oder Aktivitäten in sozialen Medien.

Aktueller Stand der Dinge

Was die Bauarbeiten angeht, so ist der Estrich rund um das Schwimmbecken bereits fertiggestellt. Die Badehalle wird allmählich zu dem, was sie nach der Sanierung sein soll. Als nächstes stehen Fliesenarbeiten und die Befüllung des Beckens an. Die Technik wird ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht: Filter sind bereits aufgestellt, und die Wasserleitungen sowie Lüftungsrohre werden verlegt. Die Elektroinstallation, einschließlich Netzwerk- und Notbeleuchtungsverkabelung, ist im vollen Gange, und die Photovoltaikanlage ist bereits ans Netz gegangen. Die Decke der Schwimmhalle ist weitgehend fertig, und der Boden wartet nur darauf, endlich gefliest zu werden.

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Ein Video zeigt den Fortschritt der Baustelle, auch wenn öffentliche Führungen derzeit aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt sind. Doch die Fortschritte sind ermutigend, und die Vorfreude auf die Wiedereröffnung wächst mit jedem Tag. Es ist nicht nur ein Ort zum Schwimmen, sondern ein Raum für Gemeinschaft und Lernen, für Kinder und Jugendliche, die hier ihre ersten Schwimmversuche unternehmen können.

Und nicht zu vergessen: Der Förderverein hat in den letzten Jahren durch Veranstaltungen wie den Hohenneuffen-Berglauf bereits über 3.800 Euro gesammelt, die der Kleinschwimmhalle zugutekommen. Die Rückmeldungen und die Unterstützung aus der Bevölkerung sind überwältigend – und zeigen, wie wichtig den Menschen in Beuren ihr Schwimmbad ist.