Am vergangenen Samstag war die Sporthalle beim Sportzentrum in Leonberg wieder Schauplatz packender Handball-Action. Vor rund 100 Fans, die trotz der herbstlichen Kühle in die Halle gekommen waren, erlebte der SV Leonberg/Eltingen ein Aufeinandertreffen, das in die Kategorie „Lehrstunde“ fiel. Gegen den TSV Ehingen mussten sich die Gastgeber mit 30:39 geschlagen geben. Ein Blick auf das Ergebnis zeigt: Hier war mehr drin! Ein frühes Aus für Niklas Bolkart, der mit einer ausgekugelten Schulter vom Feld musste, sorgte zusätzlich für Unruhe im Team.

Die Leonberger hatten sich viel vorgenommen. Nach zwei Siegen zu Saisonbeginn, unter anderem einem beeindruckenden Auswärtssieg gegen den TuS Altenheim, wollte die Mannschaft um Trainer Zoran Stavreski den Aufwärtstrend fortsetzen. Doch die Rückraumschützen von Ehingen, die in dieser Saison bereits mit 3:1 Punkten in die neu strukturierte Baden-Württemberg-Oberliga gestartet waren, hatten andere Pläne. Besonders das Trio Felix Wiederhöft, Yannik Oral und Roman Salate stellte die Ehinger Abwehr vor große Herausforderungen. Zusammen erzielten sie rund zwei Drittel der bisherigen Treffer von Leonberg/Eltingen – eine beeindruckende Bilanz!

Die Herausforderung gegen den TSV Ehingen

Der TSV Ehingen, unter der Leitung von Trainer Lukasz Stodtko, hatte sich gezielt auf die gefährlichen Leonberger Spieler vorbereitet. Stodtko betonte, dass es in dieser Liga keine leichten Gegner gebe und man in jedem Spiel an seine Grenzen gehen müsse. Die Ehinger Abwehr, angeführt von Julian Küchler, hatte die Aufgabe, das gefährliche Trio in Schach zu halten. Auch wenn Mika Komin und Florian Armbrüster zuletzt krankheitsbedingt fehlten, zeigte die Mannschaft eine starke Leistung. Manuel Wangler hingegen wird noch auf seinen ersten Ligaeinsatz warten müssen; für ihn kam die Partie einfach zu früh.

Die Baden-Württemberg-Oberliga, in der diese beiden Teams antreten, ist nicht nur ein Sprungbrett für Talente, sondern auch ein hart umkämpfter Wettbewerb. Sie gilt als die vierthöchste Liga im deutschen Handballsport und wurde zur Saison 2000/01 gegründet. Seit der Saison 2024/25 hat die Liga eine neue Struktur, die durch die Einführung der Regionalliga Baden-Württemberg geprägt ist. Es bleibt spannend, welche Talente in dieser Liga noch aufblühen werden.

Für den SV Leonberg/Eltingen bleibt nach dieser Niederlage die Frage, wie man sich weiter verbessern kann. Die robuste Abwehr und der schnelle Tempohandball sind vielversprechend, doch gegen so starke Gegner wie Ehingen muss einfach mehr kommen. Die Fans werden es hoffentlich schon bald wieder in der Halle erleben, wenn die Mannschaft ihre nächsten Schritte geht – und vielleicht auch Niklas Bolkart bald wieder auf dem Feld steht!

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