Die Stadt Leonberg setzt ihren Kurs in Richtung Bürgerbeteiligung fort und lädt die Bürgerinnen und Bürger ein, aktiv am Flächennutzungsplan mitzuarbeiten. Am Samstag, den 18. Oktober, finden in den Stadtteilen Silberberg und Ramtel wichtige Ortsbegehungen statt, die darauf abzielen, Entwicklungspotenziale vor Ort zu identifizieren. Diese Form der Partizipation ist Teil einer umfassenderen Strategie, die den Bürgern mehr Mitspracherecht in städtischen Planungsprozessen einräumt. Ziel ist es, durch einen Dialog zwischen Bürgern und Politik die städtische Entwicklung zu gestalten, so berichten die Leonberger Nachrichten.

Die ersten Ortsbegehungen fanden bereits im Sommer 2025 in Warmbronn, Höfingen und Gebersheim statt. Die Bürger wurden aufgefordert, ihre Eindrücke zu äußern und diese direkt auf einem Luftbild zu markieren. Die dabei gesammelten Informationen tragen dazu bei, eine fundierte Grundlage für die zukünftige Stadtentwicklung zu schaffen.

Details zu den Ortsbegehungen

Am 18. Oktober beginnt die Ortsbegehung in Silberberg um 9:30 Uhr am evangelischen Kindergarten Heuweg, gefolgt von einem Dialogangebot ab 10:45 Uhr beim S.I.T. Bürgerverein. In Ramtel beginnt die Begehung um 14:30 Uhr am evangelischen Wichern-Kindergarten, das Dialogangebot startet um 16 Uhr in der Marie-Curie-Schule. Am Donnerstag, den 23. Oktober, findet zudem eine Perspektivwerkstatt in der Schulmensa Triangel in der Gerhart-Hauptmann-Straße 11 statt. Hier sollen die Erkenntnisse aus Ramtel und Silberberg diskutiert und weiterentwickelt werden.

Diese Vorgehensweise ist ein Teil einer strukturierten Beteiligung, die in vielen Städten, wie auch Leonberg, angestrebt wird. Ziel ist die Schaffung einer kommunalen Beteiligungskultur, die transparent und verbindlich ist. So berichtet das Difu, dass die Umsetzung solcher Leitlinien vor allem die Verwaltung betrifft und eine bessere Kommunikation sowie Ämterübergreifende Zusammenarbeit fördern soll.

Der Weg zur Bürgerbeteiligung

Die aktuelle Beteiligungspraxis in Leonberg folgt dem Grundsatz, dass die Einbindung der Bürgerschaft für die Stadtplanung unerlässlich ist. Wie auch im Leitfaden zur Beteiligungskultur betont wird, gibt es keine universelle Lieblingsgestaltung für erfolgreiche Partizipation; diese muss lokal entwickelt werden. Die Stadt schaut auf eine positive Rückmeldung aus Sommerdialogen, die bereits Impulse wie die Einführung von Tempo 30 in Warmbronn und eine Aufwertung der Ortsmitte in Höfingen hervorgebracht haben.

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Im Jahr 2026 sind neue Formate für die nächste Planungsphase der Bürgerbeteiligung geplant. Die Ergebnisse der aktuellen und zukünftigen Beteiligungsprojekte fließen in das Stadtentwicklungskonzept Leonberg2040 sowie in die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans (FNP+) ein. Die Stadtverwaltung stellt sicher, dass die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung online auf ihrer [Webseite](www.leonberg.de/Bürgerbeteiligung-Leonberg-2040) abrufbar sind, um Transparenz zu gewährleisten und die Bürger zu ermutigen, sich weiterhin einzubringen.

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