Blaubären Flacht zeigen Kampfgeist gegen Rekordmeister Schwerin trotz Niederlage
In Weissach war die Heckengäusporthalle II am vergangenen Wochenende gut gefüllt. Die Binder Blaubären Flacht, die sich tapfer in der Volleyball-Bundesliga schlagen, stellten sich dem Rekordmeister SSC Palmberg Schwerin. Und was soll ich sagen? Die Atmosphäre war elektrisierend, die Fans unterstützten ihre Blaubären lautstark und voller Leidenschaft. Ein echtes Heimspiel!
Das Team von Trainer Manuel Hartmann begann mutig und zeigte gleich im ersten Satz, dass sie bereit waren, dem ehemaligen deutschen Meister Paroli zu bieten. Flacht holte sich den ersten Satz mit 25:20 – ein echter Aufreger! Die Freude war riesig, und man konnte die Erleichterung und den Stolz der Spielerinnen förmlich spüren. Doch dann kam Schwerin zurück, wie man es von einem Topteam erwartet. Die weiteren Satzresultate: 13:25, 22:25 und 16:25. Irgendwie schade, dass der Schwung nicht gehalten werden konnte.
Ein echter Kampfgeist
Trotz der Niederlage war Trainer Hartmann zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Die Blaubären zeigten erneut einen starken kämpferischen Einsatz. Sie kämpften um jeden Ball, selbst die scheinbar unerreichbaren. Die Zuschauer sahen clever herausgespielte Punkte, aber auch spektakuläre Aktionen. Besonders erwähnenswert war ein Punkt von Kapitänin Frauke Neuhaus, die im Fallen einen Ball mit dem Fuß ins gegnerische Feld beförderte. Da bleibt einem echt die Kinnlade runterklappen!
Die gesamte Mannschaft erzielte 52 Punkte – ein neuer Vereinsrekord in der Erstligageschichte von Flacht. Ein bisschen beeindruckend, wenn man bedenkt, dass gegen keinen anderen Gegner in der Bundesliga mehr Punkte erzielt wurden. Roxana „Roxy“ Vogel wurde zum zweiten Mal in dieser Saison als wertvollste Spielerin der Blaubären ausgezeichnet. Ihre präzisen Zuspiele und die Gefahr, die sie selbst ausstrahlte, waren ganz klar ausschlaggebend für den Erfolg des Teams.
Ein Spiel mit Herz und Leidenschaft
Es war ein spannendes Spiel, das in 66 Minuten über die Bühne ging. Nach dem Abpfiff sangen die Zuschauer ein Ständchen für das Geburtstagskind Saskia Zuber. Ein schöner Moment, der die Gemeinschaft der Fans und Spielerinnen noch einmal unterstrich. Auch wenn Flacht am Ende Tabellenletzter bleibt, spielt das in der aktuellen Planung keine zentrale Rolle. Die Verantwortlichen sehen die sportliche Entwicklung im Vordergrund und sind optimistisch, dass die Fortschritte von Spiel zu Spiel sichtbar werden.
Insgesamt war es ein Spiel, das den Blaubären erneut zeigte, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Die Unterstützung der Fans und der unermüdliche Kampfgeist der Spielerinnen versprechen eine spannende Saison. Wer weiß, vielleicht bringt das kommende Heimspiel ja die Wende in der Tabelle. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!
