SG Oberesslingen/Reichenbach kämpft um die Teilnahme am Radball-Final Five
Die Radball-Szene in Reichenbach an der Fils hat wieder einmal für spannende Momente gesorgt! Am kürzlich vergangenen Heimspieltag der Radball-Bundesliga konnte die SG Oberesslingen/Reichenbach vier von neun möglichen Punkten erkämpfen. Ein ordentliches Ergebnis, das die Mannschaft auf den vierten Platz in der Tabelle katapultiert hat. Die Jungs, Moritz Bracht und Laurin Hottenroth, haben sich richtig ins Zeug gelegt und träumen nun von einer Teilnahme am „Final Five“ um die deutsche Meisterschaft. Da kann man nur sagen: Hut ab!
Das „Final Five“ steht schon in den Startlöchern – es findet am 22. November 2025 in Gärtringen statt. Die SG Oberesslingen/Reichenbach hat sich am 15. November 2025 in Wiesbaden-Naurod für dieses Event qualifiziert. Doch es war ein harter Weg. Am letzten Spieltag der 1. Bundesliga reichte ein Sieg aus zwei Spielen, um den fünften Tabellenplatz zu sichern. Leider gab es eine herbe Niederlage gegen den RVW Naurod mit 1:3. Eine Umstellung in der Mannschaft führte zu Schwierigkeiten im Spielaufbau, und Naurod nutzte diese Schwächen gnadenlos aus. Aber Kopf hoch, denn im entscheidenden Spiel gegen die SG Iserlohn/Düsseldorf ließen die Oberesslinger nichts anbrennen und gewannen mit 6:1, wobei sie die Partie mit einem kontrollierten Spielaufbau dominierten.
Radball – mehr als nur ein Spiel
Radball ist eine faszinierende Sportart, die vor allem in Deutschland eine lange Tradition hat. Ursprünglich aus dem Kunstradsport entstanden, wird Radball ähnlich wie Fußball gespielt – nur mit speziellen Fahrrädern und einem Ball, der nicht viel wiegt. Dabei treten zwei Teams mit jeweils zwei Spielern in einer Halle gegeneinander an. Die Regeln sind knifflig, es gibt einige besondere Vorgaben, und die Technik spielt eine entscheidende Rolle. Ein Radballrad kostet zwischen 1.500 und 2.800 Euro, und die Spieler müssen sich auch im Spiel an zahlreiche Regeln halten.
Die SG Oberesslingen/Reichenbach hat sich als ernstzunehmender Mitbewerber im 5er-Radball etabliert. Diese Variante, in der fünf Spieler pro Team antreten, ist in den letzten Jahren immer populärer geworden und bietet ein anderes Spielgefühl als der klassische 2er-Radball. In der Halle geht es ordentlich zur Sache, und die Zuschauer können sich auf spannende Duelle freuen. Die deutsche Radballszene ist reich an Tradition und hat viele erfolgreiche Teams hervorgebracht – darunter der RVW Naurod, RV Gärtringen und RSV Waldrems.
In Reichenbach zeigt sich einmal mehr, dass der Radballsport eine lebendige Gemeinschaft ist, die sich gegenseitig unterstützt und begeistert. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die SG Oberesslingen/Reichenbach in den kommenden Wochen schlagen wird. Die Teilnahme am „Final Five“ ist ein großes Ziel, und mit der Unterstützung ihrer Fans könnten sie es vielleicht tatsächlich schaffen! Jetzt heißt es Daumen drücken und mitfiebern!
