Feierliche Einweihung des Kulturklosters Altdorf mit neuem Raumkonzept und preisgekröntem Garten
In Altdorf wird es am Sonntag, den 22. November 2026, ein ganz besonderes Fest geben. Die Klosterkirche des Kulturklosters hat nach einem umfassenden Umbau eine frische Gestaltung erhalten und wird feierlich eingeweiht. Um 15.30 Uhr beginnt die Zeremonie, bei der Ritualfachfrau Susanna Mäder und Kapuziner Br. Remigi Odermatt mitwirken werden. Es wird ein Moment, der sicher viele Herzen berührt!
Die Veränderungen sind bemerkenswert: Statt starrer Kirchenbänke gibt es jetzt flexible Bestuhlung, die den Raum für eine Vielzahl von Veranstaltungen öffnet. Ganz gleich, ob Konzerte, Lesungen, Vorträge, Proben, Ausstellungen, Tanz oder Yoga – die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Menschen, die diesen Raum nutzen werden. Und das ist noch nicht alles: Eine Bodenheizung sorgt für wohlige Wärme, während eine barrierefreie Audioanlage und Multimedia-Projektionen das Erlebnis für alle zugänglich machen.
Ein Garten voller Inspiration
Übrigens, die Umgebung trägt auch zur besonderen Atmosphäre bei. Der Garten des Kulturklosters wurde 2026 mit dem renommierten Schulthess-Gartenpreis ausgezeichnet. Dieser Preis wird seit 1998 vom Schweizer Heimatschutz für herausragende Leistungen in der Gartenkultur verliehen. Der terrassierte Garten, der von einem engagierten Team und einem teilzeitangestellten Gärtner gepflegt wird, bietet nicht nur einen Ort der Ruhe, sondern auch eine Fülle an Biodiversität und nachhaltiger Nutzung. Hier wird nicht nur gegärtnert, sondern auch gelebt!
Die Preisverleihung findet übrigens am 29. August 2026 im Kulturkloster statt. Es ist schon faszinierend zu sehen, wie der Garten, der ursprünglich Teil des Klostergeländes war, heute als Nutz- und Verweilgarten dient und die Gäste mit seinen Blumen und Kräutern verzaubert. Die Spuren früherer Gärtner, darunter Mönche und frühere Pächter, sind überall zu entdecken – einfach beeindruckend!
Ein Ort mit Geschichte
Das Kulturkloster selbst hat eine lange und bewegte Geschichte. Gegründet wurde es 1581 als erste Kapuzinerniederlassung nördlich des Gotthards. Diese Mönche waren nicht nur Seelsorger, sie haben auch das religiöse Leben in der Region erneuert und gefördert. Nach einem verheerenden Dorfbrand im Jahr 1799 wurde das Kloster wiederaufgebaut und erfuhr im Laufe der Jahre zahlreiche Renovierungen und Erweiterungen.
Im Jahr 2009 zogen die letzten Kapuzinermönche aus, doch die Korporation Uri beschloss, den klösterlichen Charakter der Anlage zu bewahren. So wurde 2010 die Liegenschaft an private Pächter übergeben und in ein Kultur- und Seminarhaus umgewandelt. Seit 2020 wird es nun durch den Verein kulturkloster altdorf betrieben, der ein vielfältiges Angebot an Kulturveranstaltungen, Seminaren, Hochzeiten und vielem mehr bietet.
Und das Beste? Der Garten ist für alle offen! An fünf Nachmittagen im Monat können Besucher eintauchen in die Welt der Pflanzen und die Ruhe des Gartens genießen. Es ist ein Ort, der einlädt, die Seele baumeln zu lassen und die Natur zu erleben.
